Aufzucht

Den Grundstein legt der Züchter.

Es ist ein großes Glück aber auch große Verantwortung und viel Arbeit einen Wurf großzuziehen.

Eine liebevoll-konsequente Mutterhündin, die ihre Welpen angstfrei an alle neuen Sachen heranführt, ist goldwert.

Geburt: Herzlich willkommen ihr süssen!

Die Geburten finden bei uns im Wohnzimmer statt. 
Die Wurfkiste wird hierfür ca. 10 Tage vor dem errechneten Termin aufgestellt.


Ella 2 Tage vor dem C-Wurf.

Ella wenige Stunden vor dem C-Wurf.

Woche 1: Schlafen und trinken

Nach der Geburt ist (außer dem Reinigen der Wurfkiste und dem täglichen Wiegen der Welpen) erstmal Ruhe angesagt. 
Hündin und Welpen sollen sich kennenlernen und von der Geburt ausruhen.  

Vom 3.- 16. Lebenstag führe ich mit den Welpen das Bio Sensor Programm zur neurologischen Frühstimulation durch. Das sind 5 kurze Übungen die täglich 1x für jeweils 3- 5 Sekunden durchgeführt werden. Die Welpen sollen dadurch stressresistenter, lernfähiger, und gesundheitlich robuster werden. 

3.- 16. Lebenstag neurologische Frühstimulation

Schlafen....

..... und trinken.

Woche 2: Augen auf

 Zwischen dem 10. und 14. Tag öffnen sich die Augen.  In die Wurfkiste kommen nun bereits unterschiedliche Materialien , Geruchsträger z.B. getragene Kleidungsstücke der zukünftigen Besitzer. 

Woche 3: Raus aus der Kiste 

Augen und Ohren sind nun (um den 17.Tag) geöffnet. 
Und dann ist er da, der große Moment, wenn der erste Welpe die Wurfkiste verlässt. Ich weiß noch ganz genau wer derjenige beim A-Wurf war. Nämlich der kleinste. Arcan. Beim B-Wurf war es die einzige Hündin. Bettika. Beim C-Wurf ist Carek voran gegangen. 
Ab Woche 3 beginnt nun auch die gezielte Geräuschgewöhnung. Neben den Alltagsgeräuschen, die es in unserem Haushalt natürlicherweise gibt, werden auch zusätzliche Geräusche wie Gewitter, Silvesterknaller u.ä. von CD abgespielt. Die Welpen lernen, auch aufgrund dessen, dass die Hündin entspannt ist, dass dies alles normal und überhaupt kein Grund für Aufregung ist. 



Woche 4

Der Welpenbereich wird nun vergrößert. Erste Spielgeräte, Höhlen aus Karton, Knisterspielzeug etc. kommen hinzu. Erste Besuche sind nun möglich.

Kuscheln und schlafen sind weiterhin wichtig für die gesunde Entwicklung damit alle Reize verarbeitet werden können.

Erster Besuch beim C-Wurf. Die Besitzerin des Deckrüden Michaela Rose...

... die Züchterin des Deckrüden Claudia Heiliger-Stiegelbauer ("vom Unicorn") und Thomas Janoschka. Glücklich und zufrieden.

Woche 5

Fördern aber nicht überfordern, ist nun die Devise.
Her mit den guten Erfahrungen!
Nun sind die Welpen den ganzen Tag draussen. Der Auslauf wird immer mehr vergrößert.
Die Entwicklung der Koordination und Motorik wird unterstützt durch Tunnel, Wippe u.ä.. 

Woche 6

Entdeckungstour
Die Welpen sind nun richtig mobil. Volle Action wechselt ab mit zack wir schlafen alle tief und fest. Eine wunderschöne, anstrengende Zeit für den Züchter.

Zwergschnauzerhündin mit Riesenschnauzerwelpen. 

Woche 7

Autofahren, Wasser, die erste Frisur... es gibt viel zu lernen. 
Ganz wichtig das Handling für Fellpflege und Tierarztbesuch. Ich gebe mein Bestes, die Welpen daran zu gewöhnen, dass diess etwas Angenehmes ist. Aber: Mein Bestes macht nur Sinn, wenn auch die neuen Welpenbesitzer ihr Bestes geben und weiter üben! Also bitte auch den noch nicht vorhandenen Bart von Anfang an, regelmäßig kämmen!

Woche 8

Eine herrliche Zeit mit den Welpen und im Hinterkopf hat man schon den Gedanken, dass diese Zeit bald schon wieder vorbei ist. 

Woche 9

In der Woche 9 kommt der Tierarzt zu uns nach Hause. Alle Welpen werden gründlich untersucht, gechipt und geimpft. Außerdem wird Blut abgenommen um ein DNA-Profil zu erstellen. 
Auch der Zuchtwart schaut sich alle Welpen nochmals genau an. Frühestens 1 Woche nach dem Impfen dürfen die Welpen ausziehen. 
Es werden nicht alle Welpen an einem Tag abgegeben.